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Magnesiumsulfat - Bittersalz in der Anwendung

Was landläufig als Bittersalz bezeichnet wird, heißt chemisch korrekt eigentlich Magnesiumsulfat. Die Verbindung aus Magnesium und Schwefel wird traditionell als Abführmittel eingesetzt, kann aber eigentlich noch viel mehr. Es wird zur Leberreinigung verwendet und beim Fasten eingenommen. Die Naturmedizin setzt das Salz gerne bei Störungen des Darms ein. Bei Magnesiummangel kann es ebenfalls eingenommen werden.

Zwei Darreichungsformen

Bei Dr. Clark Center erhalten Sie Bittersalz in zwei verschiedenen Formen. Ganz klassisch als Pulver wird das Salz normalerweise in einer Dosierung von einem bis drei Teelöffeln in ein Glas kühles oder lauwarmes Wasser eingelöst. In dieser Form wird es normalerweise getrunken. Allerdings hat das nicht gerade einen angenehmen Geschmack, der zudem noch lange im Mund hängt. Bei Dr. Clark Center erhalten Sie das Salz daher auch in einer leichter einzunehmenden Kapselform, die geschmacksneutral ist.

Dosierung und Anwendung von Magnesiumsulfat zum Abführen

Für die dauerhafte innerliche Anwendung ist Magnesiumsulfat nicht vorgesehen. Das Salz kann bei kurzfristigen Stuhlgangproblemen eingenommen werden, sollte bei dauerhafter Verstopfung aber nicht zum Einsatz kommen. Bei der einmaligen Anwendung wird das Salz in einer Dosierung von ein bis drei Teelöffeln in ein Glas laues oder kühles Wasser eingerührt. Bitte achten Sie darauf, dass sich das Salz wirklich ganz auflöst und die Kristalle nicht mehr im Glas sichtbar sind. Rühren Sie, so dass das Wasser einen leichten Wirbel hat, und trinken Sie das Glas in einem Zug leer. Der Geschmack ist unangenehm und hält sich etwas im Mund. Daher sollten Sie ein zweites Glas pures Wasser hinterherhinken. Nach etwa einer bis drei Stunden sollten sich ein starker Stuhldrang einstellen, dem Sie jetzt nachgeben sollten. Das Magnesiumsulfat bindet im Darm über Osmose sehr viel Flüssigkeit an sich. Daher wächst das Volumen im Darm, was den starken Stuhldrang auslöst.

Dosierung und Anwendung bei Magnesiummangel

Magnesiumsulfat ist ein gutes Präparat, um dem Körper bei Mangel Magnesium zuzuführen. Allerdings wird Bittersalz immer nur kurzfristig zur Therapie eingesetzt, denn die anorganische Magnesiumverbindung wird vom Körper nicht so gut resorbiert wie organische Verbindungen. Bei einer länger andauernden Therapie sind deshalb Magnesiumaspartat und Magnesiumcitrat die bessere Wahl. Die genaue Dosierung des Salzes sollte aber auf jeden Fall mit dem behandelnden Arzt oder der Ärztin besprochen werden. Wer den unappetitlichen Geschmack des gelösten Salzes scheut, wird in diesem Fall auf die Bittersalzkapseln von Dr. Clark Center zurückgreifen.

Anwendung bei schwerem Asthma

Wenn bei schwerem Asthma andere Arzneimittel versagen, wird eine Lösung mit Bittersalz im Inhalator eingesetzt. Das sollte aber auf jeden Fall unter ärztlicher Aufsicht und im Rahmen einer wirksamen Therapie erfolgen und nicht zu Hause einfach so mal ausprobiert werden. In intravenöser Anwendung ist Bittersalz hier schon länger im Einsatz.

Anwendung im Rahmen der Mayr-Kur

Bei einer Kur nach F. X. Mayr wird davon ausgegangen, dass sich an den nicht ganz glatten Innenwänden des Darms Speisereste und Kot anlagern, die erstens zu erhöhtem Bakterienwachstum führen und zweitens Giftstoffe einlagern. Das belastet den Körper in unnötiger Art und Weise, weshalb eine Reinigung und Entgiftung hin und wieder nötig ist. Diese erfolgt durch die regelmäßige Einnahme einer Bittersalzlösung. Die Kurenden sollen morgens nach dem Aufwachen, so früh wie möglich, einen Viertelliter Wasser mit einem Teelöffel darin gelöstem Magnesiumsulfat zu sich nehmen und anschließend leichten Morgensport treiben. Erst danach, etwa eine halbe oder Dreiviertelstunde später, darf gefrühstückt werden. Die Salzlösung soll den Darm sanft durchspülen und alle Schadstoffe und Ablagerungen lösen. Die Kur muss so lange durchgeführt werden, bis der Stuhl hellgelb und geruchlos ist. Die Kur wird in speziellen Mayr-Kurzentren angeboten und sollte nicht auf eigene Faust zu Hause durchgeführt werden.

Weitere mögliche Anwendungsgebiete

Als Lösung für die äußerliche Anwendung ist Bittersalz in der Volksmedizin schon lange vertreten. Das Salz soll Akne, Mitesser und Abszesse langsam austrocknen und sogar bei Furunkeln wirksam sein. Abhängig von der Hautstelle wird mehr oder weniger Magnesiumsulfat mit Wasser verrührt, so dass eine Paste entsteht, die auf die betroffenen Hautstellen wiederholt aufgetragen werden kann. Im Badewasser gelöst, soll das Salz die Beschwerden bei Herpes lindern.

Kontraindikationen

Das Salz darf nur von Erwachsenen eingenommen werden, für Kinder ist es nicht geeignet. Auch Menschen mit Nierenproblemen oder Darmverschluss sollten auf eine Behandlung mit Magnesiumsulfat verzichten. Weitere Erkrankungen, die ein Behandlung mit Bittersalz ausschließen, sind beispielsweise Darmstenosen, Elektrolytstörungen und unklare Bauchschmerzen sind ebenfalls Anzeichen, dass besser ein Arzt aufgesucht werden sollte. Bei einer Hypermagnesiämie darf das Salz auch nicht eingenommen werden, denn es gelangt in geringen Mengen durch die Darmwand in den Körper.
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